Pressebericht:
Alpenpost vom 24.03.2005 - ["Überraschende Ergebnisse bei den GR-Wahlen"]

 

Überraschende Ergebnisse bei den GR-Wahlen

Während bei den steirischen Gemeinderatswahlen am 13. März in den Gemeinden Altaussee und Pichl-Kainisch alles „nach Plan“ lief, gab es in Bad Aussee, Grundlsee, Bad Mitterndorf und Tauplitz unterschiedliche und überraschende Ergebnisse.
In Bad Aussee legten die von Bgm. Otto Marl angeführten Sozialdemokraten (nochmals) mächtig zu und verfügen nun mit 16 von 25 Mandaten über eine klare Mehrheit.
In Grundlsee wurde die ÖVP stimmenstärkste Partei und hat nun – wie die SPÖ – 7 Mandate. Zünglein an der Waage bei der Vergabe des Bürgermeistersessels ist die FPÖ (1 Mandat).
In Bad Mitterndorf blieb kein Stein auf dem anderen. Der „Grimmingdialog“ schaffte aus dem Stand erstaunliche 8 Mandate, ist Wahlgewinner und kann den Anspruch auf den Bürgermeistersessel stellen. Die drei übrigen Parteien mussten Stimmeneinbußen hinnehmen. Es dürfte zu einem Bürgermeisterwechsel kommen.
In Tauplitz verzeichnete die ÖVP Stimmeneinbußen, die SPÖ und Freiheitlichen legten zu. Das neue Mandatsverhältnis von 7 ÖVP, 5 SPÖ und 3 FPÖ lässt mehrere Möglichkeiten offen.

Von null auf acht: Der eindeutige Wahlsieger in der Region war der „Grimmingdialog“ in Bad Mitterndorf. Spitzenkandidat Karl Kaniak hat Grund zur Freude.

Bad Mitterndorf: „Grimmingdialog“ sorgte für politisches Erdbeben

Peter Musek

Der von Dr. Dkfm. Karl Kaniak angeführte „Grimmingdialog“ schaffte aus dem Stand erstaunliche 8 Mandate, avancierte zum klaren Wahlgewinner und kann den Anspruch auf den Bürgermeistersessel stellen. Dem Wunsch nach einer politischen Veränderung wurde in hohem Ausmaß Rechung getragen, die Bürgerliste brachte es auf 34,5 Prozent aller abgegebenen Stimmen – zweifellos ein historisches Ergebnis in der Grimmingmetropole.
Die drei übrigen Parteien mussten Stimmeneinbußen hinnehmen. Die FPÖ mit Bürgermeister Alfred Trieb reduzierte ihren Mandatsstand von acht auf sechs (30,1 Prozent der abgegebenen Stimmen). Die von Horst Stiendl angeführte SPÖ büßte gleich drei Mandate ein und hält nunmehr bei 4 Sitzen (18,9 %). Die erstmals eigenständig angetretene, von Leo Hochrainer angeführte ÖVP blieb hinter den Erwartungen zurück und hält bei 3 Mandaten (16,4 %). Die vom Bundestrend und parteiinternen Querellen geschüttelten Freiheitlichen schulgen sich in Mitterndorf passabel und verfehlten das 7. Mandat nur ganz knapp, die Roten und die Schwarzen hingegen müssen hinterfragen, ob sie alles richtig gemacht haben.
Die Parteienverhandlungen werden ergeben, wer künftig in Bad Mitterndorf das Sagen hat. Die besten Karten hat zweifellos der Wahlgewinner Karl Kaniak.
Ergebnis: 8 „Grimmingdialog“, 6 FPÖ, 4 SPÖ und 3 ÖVP – man wird sehen.

Pressebericht: Alpenpost vom 24.03.2005 - ["Überraschende Ergebnisse bei den GR-Wahlen"]

 

Überraschende Ergebnisse bei den GR-Wahlen

Während bei den steirischen Gemeinderatswahlen am 13. März in den Gemeinden Altaussee und Pichl-Kainisch alles „nach Plan“ lief, gab es in Bad Aussee, Grundlsee, Bad Mitterndorf und Tauplitz unterschiedliche und überraschende Ergebnisse.
In Bad Aussee legten die von Bgm. Otto Marl angeführten Sozialdemokraten (nochmals) mächtig zu und verfügen nun mit 16 von 25 Mandaten über eine klare Mehrheit.
In Grundlsee wurde die ÖVP stimmenstärkste Partei und hat nun – wie die SPÖ – 7 Mandate. Zünglein an der Waage bei der Vergabe des Bürgermeistersessels ist die FPÖ (1 Mandat).
In Bad Mitterndorf blieb kein Stein auf dem anderen. Der „Grimmingdialog“ schaffte aus dem Stand erstaunliche 8 Mandate, ist Wahlgewinner und kann den Anspruch auf den Bürgermeistersessel stellen. Die drei übrigen Parteien mussten Stimmeneinbußen hinnehmen. Es dürfte zu einem Bürgermeisterwechsel kommen.
In Tauplitz verzeichnete die ÖVP Stimmeneinbußen, die SPÖ und Freiheitlichen legten zu. Das neue Mandatsverhältnis von 7 ÖVP, 5 SPÖ und 3 FPÖ lässt mehrere Möglichkeiten offen.

Bad Mitterndorf: „Grimmingdialog“ sorgte für politisches Erdbeben

Peter Musek