Pressebericht:
Alpenpost vom 10.03.2005 - ["Liebe HinterbergerInnen"]

Liebe Hinterbergerinnen,
Liebe Hinterberger!

Danke für Ihren geschätzten Besuch bei unserer Veranstaltung in der Grimminghalle.

Nutzen Sie die "Macht Ihrer Stimme" bei der Gemeinderatswahl am 13. März und gestalten Sie mit uns gemeinsam die Zukunft von Bad Mitterndorf.

7 Wochen Wahlkampf liegen nun hinter uns. Es war für uns sehr erstaunlich, mit wie viel „Gegenwind“ eine neue und überparteilich orientierte Namensliste seitens der Gemeindeführung „begrüßt“ wurde.

Trotz zahlreicher Angriffe und Unterstellungen haben wir uns von unserem Vorhaben nicht abbringen lassen. Der Grimmingdialog präsentiert sich heute stärker und breiter denn je und ist bereit, Bad Mitterndorf im Dialog mit seinen Bürgern in die gemeinsame Zukunft zu führen.

Für Bad Mitterndorf und die gesamte Region stehen wichtige Großprojekte und Entscheidungen an. Wir dürfen uns diese Chancen nicht durch Unvermögen und Vorurteile diverser Gemeindevertreter entgehen lassen.

In den letzten Wochen und Monaten bekamen wir unzählige Zuschriften und Anrufe, welche uns in unserem Vorhaben bestätigten. Schicksale, Wünsche und Hoffnungen von Einheimischen, EU-Bürgern und Gästen, welche sich einer positiven Veränderung entgegensehnen. Da unter der derzeitigen Gemeindeführung mit Sanktionen der unterschiedlichsten Art zu rechnen ist, sofern man sich zur „falschen Gruppierung“ bekennt, wurden wir ersucht, die Absender nicht namentlich zu erwähnen.

Was andere über uns denken…

… Der "Grimmingdialog" ist das, was Mitterndorf braucht. Dieser Ort ist überreif für politische Veränderungen  - und ich hoffe, dass es genügend mündige Bürger in Bad Mitterndorf gibt, die auch dieser Meinung sind….

… Die Kandidatenliste ist beeindruckend, eine gelungene, repräsentative Mischung aus alt und jung bzw. unterschiedlichen Denkweisen und Herkunft. Gratulation!

…. Für den Willen, Bad Mitterndorf wieder "salonfähig" und zu einem Wohnort zu machen, in dem man als Bürger wieder "ungestraft", einer Demokratie würdig, denken und leben kann, will ich mich bei Ihnen im Namen meiner Familie recht herzlich bedanken...

…Ich wünsche Euch viele, viele Zuhörer, welche endlich die Wahrheit über die Gemeindeführung hören, damit die anstehenden und wahrlich notwendigen Änderungen nach der Gemeinderatswahl einer Realisierung zugeführt werden können….

…Die Region steht vor einer Ausdünnung der staatlichen Dienstleistungseinrichtungen. Wenn überhaupt, sehe ich nur die Möglichkeit mit einer überregionalen Einheit der Gemeinden Schließungen entgegenzutreten. Dazu sind Persönlichkeiten mit ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten und Lobbying notwendig, gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist vielleicht die einzige Überlebensstrategie. Diese Voraussetzung sehe ich natürlich bei Karl Kaniak…

Abschließend möchten wir – bezugnehmend auf die Aussendungen der anderen Parteien, in denen Einigkeit in allen Belangen zelebriert wird, folgende Fragen stellen:

  • Erklären sich ÖVP und SPÖ wirklich 100%ig mit den Äußerungen und Vorgehensweisen der FPÖ einverstanden?
  • Die FPÖ und auch die SPÖ erwähnen immer wieder die Einigkeit in deren Abstimmungen und Entscheidungen. Heißt das: „Wer rot wählt, wählt auch blau?“
  • Signalisieren einstimmige Gemeinderatsbeschlüsse wirklich gelebte Demokratie oder vielmehr den nicht gel(i)ebten Dialog?